Hinschauen statt wegsehen

Hinschauen statt wegsehen! - Psychische Erkrankungen haben viele Gesichter.

Soziale Unterstützung hilft

Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Faktor der das Risiko für eine psychische Erkrankung verringert und uns hilft, besser mit Belastungen umzugehen. Denn sie wirkt aktiv gegen Stress, der in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von psychischen Störungen steht.

Fünf Tipps für einen besseren Umgang

Bereits mit kleinen Gesten können Sie Freunden, Familienangehörigen und Arbeitskolleginnen und -kollegen unterstützen.

1. Wertschätzung zum Ausdruck bringen

Eine positive Einstellung sich selbst gegenüber ist wichtig für unser Wohlbefinden. Dabei sind wir auch davon abhängig wie viel Wertschätzung wir von unserem Umfeld erfahren. Freuen Sie sich also in Zukunft über die Erfolge anderer, statt sie zu beneiden. Aufrichtiges Lob und Glückwünsche aber auch tröstende Worte oder ein Geschenk können Wertschätzung zum Ausdruck bringen.

2. Andere in Problemsituationen unterstützen

Fragen Sie nach, wenn Ihnen jemand von Sorgen berichtet. Wenn man mit anderen Menschen über Probleme spricht, entstehen daraus oft neue Sichtweisen oder sogar Lösungen. Manchmal hilft es auch, wenn Sie jemandem vorübergehend kleine Aufgaben wie das Einkaufen oder das Kochen abnehmen. Die betroffene Person wird somit entlastet und hat zudem das erleichternde Gefühl, dass sie auf jemanden zählen kann.

3. Zu gemeinsamen Aktivitäten einladen

Einsamkeit und fehlende soziale Kontakte können zu einer starken seelischen Belastung führen. Menschen mit einem guten sozialen Umfeld sind dagegen häufig geistig aktiver, können sich mit anderen auseinandersetzen und erhalten mehr Anregungen. Gemeinsame Aktivitäten tun Ihren Mitmenschen aber auch Ihnen selbst gut.

4. In Krisensituationen aktiv beistehen

Wir neigen dazu, psychisch kranken Menschen auszuweichen, weil wir Berührungsängste haben. Wenn eine Person psychisch erkrankt, ist sie aber besonders auf sozialen Rückhalt angewiesen. Motivieren Sie die betroffene Person, professionelle Hilfe zu suchen und helfen Sie ihr dabei. Sie können niemanden zu seinem Glück zwingen, Hartnäckigkeit und Geduld können sich aber auszahlen.

5. Schauen Sie zu sich selbst

Nur wer selber bei guter psychischer Gesundheit ist, kann anderen helfen.
5 Tipps für Ihr psychisches Wohlbefinden
 

Kampagne: Hinschauen statt wegsehen 2013