Schlaf

Es ist unumstritten: Ausreichender und guter Schlaf ist lebenswichtig für den Körper und die Psyche. Selbstverständlich ist er jedoch nicht. In der Schweiz leiden 35 Prozent der Bevölkerung an Schlafproblemen.

Menschen brauchen unterschiedlich viel Schlaf. Während die einen sich bereits nach wenigen Stunden ausgeruht fühlen, kommen andere selbst nach zehn Stunden nur schwer aus dem Bett. Das ist ganz normal. Problematisch wird es hingegen, wenn das Ein- oder Durchschlafen über eine längere Zeit hinweg so gestört ist, dass man tagsüber müde, unkonzentriert und unausgeglichen ist. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Frauen. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig. Sie können psychische, körperliche oder soziale Ursachen haben.

Mögliche Symptome

  • Müdigkeit
  • Reaktionsschwierigkeiten
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Schläfrigkeit
  • Lange wach liegen und grübeln (Gedanken drehen sich um Sorgen, Stress und anderes)
  • Atemwegsprobleme
  • Drang, Beine zu bewegen (Restless-legs-Syndrom)

Hilfe suchen

Menschen, die nicht genügend schlafen, erleben nicht nur einen enormen Leidensdruck, sie stellen auch eine Gefahr für sich selbst, aber auch für andere dar – insbesondere im Verkehr oder am Arbeitsplatz. Deshalb gilt: Wenn die Schlafstörungen das Wohlbefinden stark beeinflussen oder die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, sollte man eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Mehr zum Thema

Schlafzentrum der Basler Universitätskliniken

nach oben