Spezifische Phobien

Die übertriebene Furcht vor spezifischen Situationen und Objekten und dem damit verbundenen Wunsch, sie zu vermeiden, kann zu einer ausgeprägten Angstreaktion führen. Solche spezifischen Phobien können das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen.

Im Laufe des Lebens leiden etwa 6-15 Prozent der Menschen unter einer spezifischen Phobie. Sehr häufig tritt sie in Kombination mit einer weiteren Angststörung auf, etwa einer sozialen Phobie, einer Agoraphobie, Panikstörung oder einer generalisierten Angststörung. Die Angst bezieht sich häuffig auf Tiere, Dunkelheit oder geschlossene Räume. Die mit der Angst verbundene Reaktion kann bis zu einer Panikattacke führen. Als Angststörung gilt eine spezifische Phobie dann, wenn sie die Menschen in ihrem Leben beeinträchtigt und belastet. Die Krankheit zeigt sich in der Regel bereits im Kindes- und Jugendalter und kann ihren Ursprung unter anderem in einer negativen Erfahrung mit Angst auslösenden Objekten haben. Die Ausprägung der Angst ist dabei abhängig von der Entfernung zu den Angst auslösenden Objekten.

Häufige spezifische Phobien

  • Tierphobien
  • Phobien im Zusammenhang mit Blut, Verletzungen und Spritzen
  • Auf Situationen bezogene Phobien (Eingeschlossensein, Fahrstühle, Tunnel, Flugangst)
  • Naturphobien (Angst vor Stürmen, Gewittern, Höhen, Wasser, Dunkelheit)

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