Binge eating disorder

Der englische Begriff «Binge eating» bedeutet übersetzt «Fressgelage». Wie der Name schon sagt, stehen dabei exzessives und übermässiges Essen im Mittelpunkt. Eine häufige Begleiterscheinung der Krankheit ist starkes Übergewicht.

Von einer Binge-Eating-Störung betroffene Menschen verlieren regelmässig die Kontrolle über ihr Essverhalten. In diesen unregulierten Phasen essen sie innert kürzester Zeit alles in grossen Mengen. Im Nachhinein schämen sie sich für ihr Verhalten. Im Gegensatz zur Bulimie leiten die Betroffenen keine Massnahmen zur Gewichtsregulierung ein. Das damit verbundene Übergewicht kann zu schweren körperlichen Folgekrankheiten führen.

In der Schweiz leiden 2,4 Prozent der Frauen und 0,7 Prozent der Männer an einer Binge-Eating-Störung. Die Krankheit tritt meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf.

Mögliche Symptome

  • Regelmässige Essanfälle
  • Schuld- und Schamgefühle
  • Scham vor Essen in Gesellschaft
  • Störung der Hunger- und Sättigungswahrnehmung
  • Kein Kompensationsverhalten: Es werden keine Gegenmassnahmen nach einem Essanfall ergriffen (zum Beispiel Sport, Fasten, Abführmittel).
  • Grosse Beschäftigung mit Essen, Gewicht und Figur
  • Übergewicht
  • Negatives Selbstbild

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