Internetsucht

Chatten, Twittern, Liken, Gamen. Das Internet und die damit verbundenen Angebote bieten uns Unterhaltung und Spass rund um die Uhr. Doch aus Spass kann auch bitterer Ernst werden.

Das Internet und die damit verbundenen neuen Medien haben unseren Alltag grundlegend verändert und durch schnellere, breit vernetze Kommunikationsmöglichkeiten deutlich erleichtert. Dieser Fortschritt hat jedoch eine Kehrseite. Ungefähr 70’000 Personen leiden in der Schweiz an einer Internet-Sucht und weit mehr verfügen über einen problematischen Umgang mit diesem Medium.

Merkmale einer Internetsucht

Einengung des Verhaltensraums

Menschen mit einer Internetabhängigkeit verbringen den grössten Teil ihrer Zeit im Internet und beschäftigen sich auch gedanklich hauptsächlich nur noch mit dem Internet und den damit verbundenen Angeboten.

Kontrollverlust

Betroffene verspüren ein starkes Verlangen im Internet zu surfen/chatten/gamen und können die Dauer ihres Internetkonsums nicht mehr kontrollieren.

Gewöhnung

Die Betroffenen entwickeln eine psychische Gewöhnung gegenüber ihrem Konsum. In der Folge muss der Internetkonsum der Betroffenen erhöht werden, um den früher erlebten befriedigenden Zustand zu erreichen.

Entzugserscheinungen

Falls Betroffene keine Möglichkeit zur Internetnutzung haben, erleben sie unangenehme emotionale und körperliche Zustände (z.B. Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Nervosität, Niedergeschlagenheit).

Vernachlässigung von Aufgaben und Verpflichtungen

Obwohl Betroffene negative berufliche und soziale Folgen und Konsequenzen ihres Verhaltens wahrnehmen, wird der exzessive Internetgebrauch fortgeführt.

Achten Sie darauf, dass das Gamen, Chatten, Surfen nur eine von mehreren Freizeitaktivitäten bleibt. Treffen Sie Ihre Freunde anstatt zu chatten, besuchen Sie Konzerte, Vorträge und andere Veranstaltungen um sich zu unterhalten und vernachlässigen Sie keinesfalls Ihre alltäglichen Verpflichtungen aufgrund des Surfens.

Kampagne: Internetsucht 2013

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