Rauchstopp in der Schwangerschaft

Das Projekt Rauchstopp in der Schwangerschaft will werdende Eltern gezielt über die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens informieren und die Vermittlung von rauchenden Schwangeren an bestehende Beratungs- und Hilfsangebote fördern.

Flyer Rauchstopp in der Schwangerschaft

Ein Rauchstopp, im Idealfall bereits vor der Schwangerschaft, ist also ein wichtiger Beitrag für die gesunde Entwicklung des Fötus. Denn jede gerauchte Zigarette schadet Mutter und Kind, es gibt keinen unbedenklichen Grenzwert. Der Flyer „Rauchstopp in der Schwangerschaft“ des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, welcher auf Deutsch und in elf Fremdsprachen vorliegt, informiert werdende Eltern über die Wichtigkeit eines Rauchstopps in der Schwangerschaft. Der Flyer wird insbesondere von Fachpersonen (Gynäkologinnen und Gynäkologen, Hebammen, Pflegefachpersonen, Elternberatende etc.) bei ihren Beratungen abgegeben werden.

Fortbildungen für Fachpersonen

Viele rauchende Frauen wissen nicht, welch grosses Risiko der Nikotinkonsum in der Schwangerschaft für das heranwachsende Kind darstellt und wie sehr die Entwicklung des Babys durch das Rauchen in der Schwangerschaft gehemmt wird. Die Auswirkungen von Rauchen in der Schwangerschaft können sich auch nach der Geburt beim Kind bemerkbar machen. So leiden Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft rauchten, beispielsweise häufiger an Atemwegserkrankungen. Daher ist es wichtig, dass Schwangere von Fachpersonen konsequent auf ihren Tabakkonsum angesprochen werden. Deshalb werden im Rahmen des Projekts in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel und dem nationalen Projekt „Frei von Tabak“ Fortbildungen für Gynäkologinnen und Gynäkologen bzw. für Hebammen und Pflegefachpersonen durchgeführt.