Wanderausstellung "Leben, was geht!" in Basel

Vom 28. Februar bis zum 24. März 2024 gastiert die Wanderausstellung "Leben, was geht! Suizid im Gespräch mit Hinterbliebenen" im kHaus in Basel. Die Ausstellung hat zum Ziel, der Sprachlosigkeit, die das Thema Suizid umgibt, etwas entgegenzusetzen und gemeinsam mit Hinterbliebenen ins Gespräch zu kommen über Suizid.

Ausstellungsbesuch

Bild: Nadine Zielinski

Die Ausstellung ist vom 28. Februar bis zum 24. März 2024 jeweils von Mittwoch bis Sonntag zwischen 14.00 Uhr und 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. 

Hier finden Sie weiterführende Informationen über die Ausstellung. 
Der Ausstellungsort ist das kHaus am Kasernenhof 8. 

Für den Besuch mit Ihrer Schulklasse, Ihrem Team oder einer anderen Gruppe melden Sie sich bitte unter prevent@bs.ch.

Vernissage 28.02.2024

An diesem Abend wird die Ausstellung «Leben, was geht! Suizid im Gespräch mit Hinterbliebenen» eröffnet. Sie haben die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Es erwarten Sie ein Gespräch mit dem Ausstellungsmacher Martin Steiner über die Hintergründe der Ausstellung sowie einen Austausch mit Suizidhinterbliebenen. Sie erhalten zudem wertvolle Informationen zum Umgang mit Suizidalität in Ihrem Umfeld und können Ihre Fragen diesbezüglich mit ausgewiesenen Expert*innen diskutieren. Der Anlass wird musikalisch begleitet, im Anschluss sind Sie eingeladen zu einem kleinen Apéro.

Datum und Uhrzeit: 28. Februar, 19.00 bis 20.30 Uhr
Ort: kHaus, Kasernenhof 8

nach oben

Umgang mit Suizidalität von Angehörigen

Im Rahmen der Ausstellung «Leben, was geht!» widmet sich dieser Anlass den Sorgen und Möglichkeiten der Angehörigen rund um das Thema Suizidalität. Es erwartet Sie ein Fachinput zum Thema durch Prof. Dr. Undine Lang, Direktorin der Klinik für Erwachsene und der Privatklinik der UPK Basel. Im Anschluss gibt es Zeit und Raum für Fragen, Anmerkungen und zum gemeinsamen Austausch. Beim abschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen.

Pro Jahr suizidieren sich in der Schweiz über 1 000 Personen und mehr als 10 000 Personen werden nach Suizidversuchen medizinisch behandelt (BAG 2016). Hinter diesen Zahlen stehen viel Leid, Verzweiflung und Not. Zu dem betroffenen Personenkreis gehören aber nicht nur die suizidalen Menschen, sondern auch diejenigen, die ihnen nahestehen und sich um sie sorgen. Diese Menschen machen sich oft sehr viele Gedanken und wissen nicht, ob und wie sie darüber miteinander sprechen können, um das Schlimmste zu verhindern. Bei diesem Angehörigenanlass wollen wir die Sorgen und Möglichkeiten der Angehörigen beleuchten.

Davor können Sie ab 14.00 Uhr die Ausstellung «Leben, was geht!» besuchen. Sie bleibt durchgehend geöffnet bis 19.00 Uhr.

Datum und Uhrzeit: 14.03.2024, 19.00 bis 21.00 Uhr, inkl. Apéro. 
Ort: kHaus, Kasernenhof 8

nach oben

Suizid – was bedeutet dies für die Hinterbliebenen?

Dies ist ein Anlass im Rahmen der Vortragsreihe «Älter werden, gesund bleiben» des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt und richtet sich insbesondere an Senior*innen.  
Pro Jahr suizidieren sich in der Schweiz über 1 000 Personen und mehr als 10 000 Personen werden nach Suizidversuchen medizinisch behandelt (BAG 2016). Ein Suizid im nahen Umfeld kann sehr einschneidend und überfordernd sein für diejenigen, die zurückbleiben. Frau Beatrice Tenger-Gröflin, Fachpsychologin für Psychotherapie SBAP, spricht in ihrem Referat über die Nachsorge von Suizidhinterbliebenen und wie die emotionale Verarbeitung davon am besten begleitet werden kann. Dabei bezieht sie sich auch auf assistierte Suizide durch eine Sterbehilfeorganisation.

Datum und Uhrzeit: 19.03.2024, 14.30-16.00 Uhr
Ort: kHaus, Kasernenhof 8

nach oben