Dispensation

(gemäss §19- 25 der Absenzen- und Disziplinarverordnung)

Voraussehbare Schuldispensationen aus gesundheitlichen Gründen für eine Dauer über drei Wochen müssen vom Kinder- oder Hausarzt beantragt und vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst begutachtet werden.

Die Privatärztin/der Privatarzt schickt den Antrag auf Dispensation auf dem vorgeschriebenen Formular "Dispensationgesuche" direkt an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Dort wird aufgrund der Diagnose das Gesuch überprüft und der Bericht des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes an die Schulleitung der betreffenden Schule weitergeleitet. Die Schulleitung hat zu entscheiden, ob sie das Gesuch akzeptiert oder nicht. Eine Dispensation wird von der Schulleitung immer befristet. Für eine Verlängerung muss ein neuer Antrag gestellt werden.

Die Dispensationsformulare können von den Ärzten beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst angefordert  oder unter Ärztliches Gesuch zur Dispensation vom Schul- oder Sportunterricht direkt heruntergeladen und online ausgefüllt werden.

Was erfährt die Schule?

Der Antrag wird vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst mit einem Bericht, aber ohne Angabe der Diagnose an die Schule weitergeleitet. Die Schule erfährt nur die Art und die Dauer der Dispensation, ob der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst das Gesuch für medizinisch gerechtfertigt erklärt, aber keine medizinischen Hintergründe.

Kürzere Dispensationen (weniger als drei Wochen)

Für kürzere Dispensationen sind der behandelnde Arzt und die Eltern alleine zuständig. Es muss kein Gesuch an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst eingereicht werden

Die Schulleitungen können in jedem Fall die Schulbesuchsfähigkeit vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst abklären lassen.