Aktionstage Psychische Gesundheit

Filmvorführungen, Vorträge, Diskussionen, Lesungen und mehr – die Basler Aktionstage Psychische Gesundheit bieten Interessierten, Angehörigen, Betroffenen und Fachpersonen eine interaktive Plattform für einen offenen Austausch. Mit Hilfe der informativen Veranstaltungen können Vorurteile abgebaut, Tabus gebrochen und Brücken geschlagen werden.

 Hier geht es zum Programm der Aktionstage 2022. 

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Aufgrund der aktuellen Situation rund um Covid-19 kann es zu Anpassungen des Programms kommen. Bitte informieren Sie sich jeweils vor der Veranstaltung auf dieser Webseite über kurzfristige Änderungen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Viele Veranstaltungen können per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Mitmachaktion: «Eine bedeutsame Begegnung»

Haben Sie schon Begegnungen erlebt, die für Sie wichtig und bedeutsam gewesen sind? Oder die sich im Nachhinein als besonders wegweisend erwiesen haben? Und schreiben Sie gerne? Wir suchen Kurzgeschichten zum Thema «Bedeutsame Begegnungen». Packen Sie die Situation, die Gefühle oder die Auswirkung einer Begegnung, die für Sie auf irgendeine Art bedeutend war, in eine Kurzgeschichte.

Senden Sie Ihre Geschichte bis spätestens am 12. Oktober 2022 an allesgute@bs.ch und geben Sie an, ob die Geschichte bei einer allfälligen Veröffentlichung anonymisiert werden soll oder nicht. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Ausgewählte Kurzgeschichten werden im Oktober von Radio X live gesendet.

Umfang 1,5 bis max. 2 A4-Seiten mit Schriftgrösse 11.

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The Father

Filmvorführung und Diskussion

Sonntag, 23. Oktober 2022 | 11.00 – 13.15 Uhr

kult.kino atelier | Theaterstrasse 7

«Wer bin ich eigentlich?» Während Anthony versucht, sich mit der aufkommenden Demenz und den veränderten Lebensumständen zu arrangieren, beginnt er, an seinen Lieben, seinem Verstand und schliesslich an der ganzen Welt zu zweifeln, weil diese ihm immer mehr abhandenkommt. «The Father» ist das berührende Porträt eines Alzheimerkranken, ganz aus dessen Sicht gefilmt. Ein Film, der verunsichert und gelegentlich wehtut. Seine Tochter Anne kümmert sich um ihn, doch das Fortschreiten seiner Demenz bringt sie zunehmend an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Nach dem Film sprechen wir mit Angehörigen und Fachpersonen über Fragen rund um das Thema Demenz.

Gratistickets erhältlich ab 10.30 Uhr an der Kinokasse. Die Platzzahl ist beschränkt.

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Vom Sinn des Irrsinns – psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Werkstattgespräch 

Montag, 24. Oktober 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

SET Hotel.Residence by Teufelhof Basel | Leonhardsgraben 46

Wofür soll es gut sein, nichts mehr zu essen oder zu sprechen? Was bringt es, hundertmal die Türklinke zu putzen? Kinder und Jugendliche mit psychischen «Störungen» haben oft gute Gründe, sich so merkwürdig zu verhalten. Dr. Frank Köhnlein, Kinder- und Jugendpsychiater, liest aus seinen drei Romanen und nimmt uns mit auf eine Entdeckungs- und Verstehensreise in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Wir erfahren, warum Depressionen bei Kindern ganz anders sind als bei Jugendlichen. Und was ist eine Säuglingsdepression? Warum reagieren Jungs anders auf Belastungen als Mädchen? Am Ende werden wir verstehen, warum es manchmal am besten zu sein scheint, «verrückt» zu sein.

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Biografie und Identität

Podiumsdiskussion

Dienstag, 25. Oktober 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Theater Fauteuil, Kaisersaal, 2. Stock | Spalenberg 12

«Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts», sagte bereits der Philosoph Søren Kierkegaard. Die Biografie als Lebensbeschreibung steht im Fokus dieser Podiumsdiskussion.

Wie prägt uns unsere Biografie? Welchen Einfluss hat sie auf unsere Identität? Wieso reagieren wir unterschiedlich auf ähnliche Erlebnisse? Was kann uns dabei unterstützen, konstruktiv mit belastenden Erlebnissen umzugehen? Diese und weitere Fragen wird das Podiumsgespräch zum Thema Biografie aufwerfen und bewegen. Eingeladen sind der Autor Martin R. Dean, die Kunsttherapeutin Annetta Neyenhuys und die Psychologin Isabell Schumann.

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Beziehung – ein Leben lang?

Referat

Mittwoch, 26. Oktober 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Theater Fauteuil, Kaisersaal, 2. Stock | Spalenberg 12

Wir alle wünschen uns die grosse Liebe. Und wer sie gefunden hat, hofft, dass sie ein Leben lang hält. Die hohen Trennungs- und Scheidungsraten zeigen aber: Allzu oft schwindet die Liebe, und die Beziehung zerbricht. Doch Paare können etwas dagegen tun: Wie eine Pflanze bedarf die Liebe der Pflege. Es gilt, sich für die Beziehung zu engagieren, sich voll und ganz auf das Gegenüber einzulassen. Mithilfe konkreter praktischer Tipps zeigt der Paartherapeut und Partnerschaftsforscher Guy Bodenmann auf, wie Paare ihr «Commitment» stärken können, um auch schwierige Zeiten – etwa bei Berufsstress oder Untreue – gut zu überstehen und gemeinsam alt zu werden.

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Besondere Begegnungen am Ende des Lebens

Referat

Donnerstag, 27. Oktober 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Theater Fauteuil, Kaisersaal, 2. Stock | Spalenberg 12

Auf unserem Lebensweg begegnen wir dem Thema Sterben und Tod früher oder später unumgänglich. Vielleicht sind wir direkt betroffen, vielleicht sind es unsere Angehörigen oder   Freund*innen. Wir alle müssen das Bevorstehende oder das bereits Geschehene verarbeiten. Warum haben wir Angst vor dem Sterben? War es früher einfacher zu sterben? Wie kann ich unterstützend zur Seite stehen? Welchen Einfluss hat die eigene psychische Gesundheit? Werner Kriesi (ehemaliger Pfarrer und Sterbebegleiter) referiert, philosophiert und lädt zu einer anregenden Diskussion zum Thema «Begegnungen am Ende des Lebens» ein.

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Begegnen wir uns anders!

Workshop

Freitag, 28. Oktober 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Unternehmen Mitte, 1. Stock | Gerbergasse 30

Ein lustiger Spruch, ein schüchternes «Hallo» oder Händeschütteln? Begegnungen können eine Herausforderung sein. In diesem Workshop haben wir die Möglichkeit, Begegnungen zu üben und verschiedene Formen davon spielerisch auszuprobieren. Die Theaterpädagogin Sibylle Burkart und der Schauspieler Klaus Brömmelmeier laden ein, bei Begegnungen Dinge anders zu machen als sonst und damit vielleicht mehr Sicherheit in bekannten, aber auch unbekannten Situationen zu gewinnen. Für mehr Freiheit und Möglichkeiten in Alltagsbegegnungen. Wir freuen uns darauf, Sie zu begrüssen – egal wie.

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z’Basel an mym Rhy

Stadtrundgang

Samstag, 29. Oktober 2022 | 11.00 – 12.30 Uhr

Treffpunkt: Zschokke Brunnen (Kunstmuseum) | St. Alban-Graben 16

Wir begegnen der Fährifrau, Vater Rhein und anderen Geschichten im Fluss: Seit Jahrhunderten weckt der Rhein romantische Assoziationen. Doch auch kritische Themen, wie Umweltverschmutzung und Fischsterben, werden seit dem Schweizerhalle-Brand 1986 mit dem Wahrzeichen von Basel verbunden. Sind die Basler*innen eigentlich schon immer im Rhein geschwommen? Und wie waren Basler Familien in den Handel mit versklavten Menschen verstrickt? Spazieren Sie mit uns flussabwärts und erfahren Sie mehr über Fährifrauen, Fischergalgen und die «Cloaca Maxima» von Basel.

Ein Rundgang mit dem Verein Frauenstadtrundgang Basel.

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Das Herz auf der Zunge

Workshop

Samstag, 29. Oktober 2022 | 14.00 – 16.00 Uhr

WORTSTELLWERK | Venedig-Strasse 22, Dreispitz

Slam Poetry ist wild, leise, laut; ist Wut, Angst, Verzweiflung; ist Lust, Freude und Aufregung; ist poetisch, politisch oder realistisch. Slam Poetry ist Literatur für die Bühne und eine tolle Gelegenheit, um der Welt mal mitzuteilen, was da alles schiefläuft. Und was aber auch ganz okay ist. Slam Poetry ist ein Ventil. Wenn du gerne schreibst und deinen Text auf der Bühne vortragen möchtest oder wenn du beides gerne tun würdest, dich aber nicht wirklich getraust, dann zeigen dir die beiden erfahrenen Bühnenautorinnen Caterina John und Daniela Dill einen spielerischen Zugang zum Schreiben für die Bühne. Ein Workshop für Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene.

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Prinzessin

Filmvorführung und Diskussion

Sonntag, 30. Oktober 2022 | 11.00 – 13.30 Uhr

kult.kino atelier | Theaterstrasse 7

Der alkoholabhängige Josef lebt einsam und verwahrlost. Als seine alleinerziehende Schwester mit ihrer 4-jährigen Tochter Nina in das Haus einzieht, entwickelt sich zwischen Josef und dem aufgeweckten Mädchen eine unerwartete Freundschaft. Frei von Vorurteilen begegnet Nina ihrem Onkel und hilft ihm, ohne es zu ahnen, von seiner Sucht loszukommen. Jahre später kreuzen sich die Wege der beiden erneut – nun ist es Nina, die Hilfe benötigt. Im Anschluss diskutieren wir mit Patrick Fassbind (Leiter KESB), Marcel Heizmann (Leiter Suchtberatung) und Alexie Burri (Angehörige und Sozialarbeiterin). Gratistickets erhältlich ab 10.30 Uhr an der Kinokasse. Die Platzzahl ist beschränkt.

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Du bist erst tot, wenn Du tot bist – Begegnung mit dem Leben

Sofatalk

Montag, 31. Oktober 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Unternehmen Mitte, 1. Stock | Gerbergasse 30

Michèle Bowley, Gesundheitspsychologin und Krebsbetroffene, berichtet von ihren Erfahrungen im Umgang mit ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Diese Begegnung mit dem Tod wurde zur Begegnung mit dem Leben. Ihre Kraft, ihre Freude und ihr Lebensmut sind ansteckend. Das Bewusstsein dafür, dass wir alle sterben, kann dem Leben eine andere Tiefe und Intensität verleihen. Manchmal tendieren wir dazu, das «wahre Leben» auf später zu verschieben. Hören wir auf damit und finden heraus, was uns aus tiefstem Herzen Freude macht. Und vielleicht finden wir Leichtigkeit in Bezug darauf, was andere von uns erwarten oder über uns denken.

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Im Kaufrausch – wohin gehöre ich und was bin ich bereit, dafür auszugeben?

Interaktives Theater

Dienstag, 1. November 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Gundeldinger Feld, Reactor | Dornacherstrasse 192

«Wie und was ich kaufe, zeigt, wer ich bin.» Der Konsum ist Kommunikation – Kaufen hat mit Identität und Zugehörigkeit zu tun.

Am Beispiel von Jugendlichen wird das Publikum auf eindringliche und doch unterhaltsame Art und Weise darauf sensibilisiert, dass Kaufsucht eine vorkommende Krankheit ist, von der man selbst betroffen sein kann. Die Kriterien, die Folgen wie auch ein möglicher Umgang mit einer solchen Sucht werden beleuchtet und analysiert. Ausserdem werden die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu angeregt, das eigene Kaufverhalten zu reflektieren. Ein interaktives Theater mit dem Theaterwerk Reactor.

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Der Mauersegler

Lesung und Interview

Mittwoch, 2. November 2022 | 19.30 – 21.00 Uhr | Türöffnung: 19.00 Uhr

Orell Füssli | Freie Strasse 17

Jasmin Schreiber ist Biologin und Schriftstellerin. Sie erzählt uns die Geschichte einer grossen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung: Menschen träumen vom Fliegen, wovon träumt ein Mauersegler? Vielleicht vom Fallen, so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf. Im freien Fall befindet sich auch Prometheus, als sein bester Freund Jakob stirbt. Nach einer überstürzten Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst schlägt er am dänischen Strand auf. Der Mauersegler erzählt von einem Mann, der unter seiner Schuld zu zerbrechen droht. Im Interview sprechen wir über den Umgang mit psychischen Krisen und herausfordernden Lebenssituationen.

Gratistickets im Vorverkauf (061 264 26 55 oder basel@orellfuessli.ch)

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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Young Carers - Kinder und Jugendliche, die sich um Ihre Angehörigen kümmern

Interaktive Ausstellung

Donnerstag, 3. November 2022 | 19.00 – 20.30 Uhr

Unternehmen Mitte, 1. Stock | Gerbergasse 30

Young Carers sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Familienmitglied oder eine nahestehende Person betreuen, pflegen und unterstützen.

Nach einem Inputreferat durch die Leiterin des Projektes Young Carers vom Roten Kreuz Basel gehen wir der Frage nach, was jede*r Einzelne von uns tun kann, um Young Carers zu unterstützen und das Risiko, dass sie selber erkranken, zu senken. Im Rahmen einer Ausstellung mit Kurzvideos kann der Alltag von Young Carers kennengelernt werden. Zudem bringen Bilder einer Young Carer eindrücklich zum Ausdruck, wie sie ihre Emotionen künstlerisch verarbeitete. Während der Ausstellung stehen Fachpersonen und Betroffene als Gesprächspartner*innen zur Verfügung.

Diese Veranstaltung kann per Livestream mitverfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier.

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