Medizinische Grundversorgung

Bild Medizinische Grundversorgung_Asylbereich

Die Kostendeckung der Gesundheitsversorgung ist für Asylsuchende, vorläufig aufgenommene Ausländer sowie anerkannte Flüchtlinge sichergestellt. Seit dem Jahr 2011 hält die Verordnung über die Krankenversicherung fest, dass auch alle Nothilfeberechtigten obligatorisch krankenversichert werden. Dies ist Voraussetzung, um den Zugang zum Gesundheitssystem zu gewährleisten.

Organisation der Gesundheitsversorgung

Bei der Einreise in die Schweiz halten sich Asylsuchende während rund drei Wochen und maximal 90 Tagen in einem Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) auf, bevor sie auf die Kantone verteilt werden.

Bundesebene

Im EVZ werden folgende grenzsanitarischen Massnahmen durchgeführt:

  • Abgabe von Informationen in mehreren Sprachen zum Gesundheitssystem in der Schweiz, zu den Impfungen und zu HIV/AIDS Prävention
  • Verteilung von Kondomen
  • Befragung zu aktiver TB
  • Einschätzung des Gesundheitszustandes des Asylsuchenden durch Pflegeperson (Siehe Befragung zu Tb, 1. Frage)

Auf der Webseite des BAG finden Sie das Konzept Gesundheitsversorgung in den Bundesasylzentren von BAG und SEM.

Folgende Ärztinnen und Ärzte sind für Asylsuchende in der Bundekompetenz zuständig:

  Erwachsene Kinder

EVZ Basel
Freiburgstrasse 50
Tel. +41 58 482 12 82

Dr. med. Jürg Kremo

Dr. med. Kathi Walther

BZ Atlas, Allschwil
Vogesenweg 9
Tel. +41 61 487 90 90

Dr. med. Than Hoai Huynh
Dr. med. Thomas Hirt
Dr. med. Roman Vögelin

Dr. med. Markus Bücker

Bundesasylzentrum Feldreben, Muttenz
Steckackerstrasse 12

Dr. med. Ruppert Schmitt

Dr. med. Cyril Lüdin

Kantonsebene
Nach Verteilung auf die Kantone ist die Sozialhilfe, namentlich die Abteilung Migration, für die Unterbringung, Betreuung, Beschäftigung und Integration von Flüchtlingen zuständig.
Im Kanton Basel-Stadt sind Flüchtlinge in einem HMO-Modell krankenversichert und haben somit einen zugewiesenen Hausarzt.